13. April 2026
Cindy Holmberg, die wiedergewählte Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Hechingen-Münsingen: „Das Land macht das Fahrrad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur!“ Der Landkreis Reutlingen profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Der Radweg an der B312 Unterhausen, sowie der Radweg in Metzingen zwischen der Paul-Lechler-Straße und der Mühlwiesenstraße sind bereits fertiggestellt. Der Neubau des Rad- und Wirtschaftswegs in Tigerfeld mit 2,4km ist in der Umsetzung.
„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Landkreis Reutlingen weiter“, betont MdL Cindy Holmberg, Sprecherin für den Ländlichen Raum der grünen Landtagsfraktion. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“
Sicher, direkt und durchgängig mit dem Fahrrad unterwegs sein – das wird für immer mehr Menschen im Alltag wichtig. Auch im Jahr 2026 sollen deshalb viele Radwegkilometer in Baden-Württemberg neu gebaut werden. Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege des Verkehrsministeriums, der seit 2023 umgesetzt wird. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Holmberg weiter. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.
Das Ministerium für Verkehr baut das Radwegenetz weiter aus
Insgesamt 17 Radwege mit einer Länge von 32 Kilometern in Bundes- und Landesbaulast sind derzeit bereits im Bau. 52 weitere Baumaßnahmen mit rund 57 Radwegkilometern sind für einen Baubeginn ab 2026 geplant. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.