Foto: privatMetzingen – Mit einer konkreten Maßnahme für Biodiversität und Klimaanpassung hat Cindy Holmberg, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Metzingen einen Mammut-Apfelbaum gepflanzt. Das Besondere: Die Pflanzung ist Teil einer Baumpflanz-Challenge. Nun gibt Cindy Holmberg die Nominierung weiter und setzt damit ein Zeichen für mehr Engagement beim Erhalt unserer Streuobstwiesen.
„Streuobstwiesen sind ein Markenzeichen unserer Region und zugleich Hotspots der Biodiversität. Mit jedem neu gepflanzten Baum setzen wir die Ziele der Streuobstkonzeption konkret vor Ort um“, so die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg aus dem Wahlkreis Hechingen-Münsingen.
Mit dabei waren unter anderem Jörg Seitz vom Obst- und Gartenbauverein Metzingen sowie Thilo Tschersich vom Landratsamt Reutlingen.
Cindy Holmberg wurde vom Regionalverband Neckar-Alb nominiert einen Baum zu pflanzen. Der gepflanzte Mammut-Apfelbaum stammt aus dem „1000 Bäume“-Projekt des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Damit unterstützt das Land gezielt den Erhalt und die Weiterentwicklung der Streuobstbestände.
In Metzingen wurde nun dieser Mammut-Apfelbaum gepflanzt, eine sehr alte Apfelbaumsorte, die als besonders klimaresilient und robust gilt. Über viele Jahrzehnte liefert sie verlässlich Erträge und prägt unsere traditionellen Streuobstwiesen. Mit seinem tiefreichenden Wurzelsystem und der weit ausladenden Krone schafft der Baum wertvollen Lebensraum und dient zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Nahrungsquelle und Rückzugsort.
Wie Cindy Holmberg bereits auf ihren Social-Media-Kanälen angekündigt hat, gibt sie die Nominierung, einen Baum zu pflanzen, weiter an die Bürgermeisterin von Metzingen, Carmen Haberstroh, sowie an den neu gewählten Bürgermeister von Dettingen an der Erms, Felix Schiffner.
Für Cindy Holmberg, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen, ist klar: Der Schutz und die Weiterentwicklung der Streuobstwiesen bleiben eine zentrale Aufgabe, auch in der nächsten Legislatur!