Eningen unter Achalm. Bei einem Besuch der Huber GmbH + Co. KG informierte sich die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg über innovative Lösungen für die Energie- und Wärmewende sowie über aktuelle Herausforderungen des Mittelstands. Die Geschäftsführer Patrick Simon und Stefan Altenberger stellten unter anderem Wärmetauscher für die Seewasser-Wärmepumpe der Universität Konstanz vor. Eine automatische Reinigungstechnologie verhindert dort biologischen Bewuchs während des laufenden Betriebs und trägt so zu einem hohen Wirkungsgrad und geringerem Wartungsaufwand bei.
Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Batteriespeichern, die erneuerbare Energien flexibler nutzbar machen und Stromnetze entlasten können. „Bei der Firma Huber wird deutlich, wie viel Innovationskraft in unserem regionalen Mittelstand steckt. Hier in meinem Wahlkreis entstehen konkrete Lösungen für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Energieversorgung.“, betont die stellv. Fraktionsvorsitzende Cindy Holmberg.
Im Gespräch ging es außerdem um verlässliche politische Rahmenbedingungen und Bürokratieabbau. Unternehmen müssten langfristig planen können und dürften nicht durch unübersichtliche oder unverhältnismäßige Vorgaben ausgebremst werden. „Das Potenzial in unserer Region ist riesig, es muss halt bei den Wachstumsfeldern noch Schwung reinkommen. Energieeffizienz ist keine Ideologie, sondern einer der Haupt Stellhebel, um den Anschluss nicht zu verlieren, sei es für Betriebe, Quartiere oder öffentliche Einrichtungen. Wo es dabei oft hängt, ist die Planungssicherheit. Entscheidern in kleinen und mittleren Unternehmen fehlt aktuell die Stabilität, um Investitionen tatsächlich anzustoßen.", so Patrick Simon, Geschäftsführer der Huber GmbH.
Solche Unternehmensbesuche sind für Holmberg ein wichtiger Bestandteil ihrer politischen Arbeit. „Im direkten Austausch mit den Betrieben wird sehr konkret sichtbar, wo politische Rahmenbedingungen funktionieren und wo unnötige Hürden Investitionen und Innovationen erschweren“, so Holmberg. Gerade mittelständische Unternehmen verfügten über viel Know how und praktische Erfahrung, die stärker in politische Entscheidungsprozesse einfließen müsse. Die beim Besuch angesprochenen Herausforderungen und konkreten Hinweise will Holmberg deshalb in ihre weitere parlamentarische Arbeit mitnehmen.